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Piercing

Ohrlochstechen

Das Ohrlochstechen hat bereits seit vielen Generationen eine Tradition bei Familien. Viele Mädchen lassen sich bereits als kleines Kind ein Ohrloch stechen. Dazu gibt es auch genug Gelegenheit, denn das Ohrlochstechen wird mittlerweile bei fast jedem Juwelier, Apotheke und Kosmetikgeschäft angeboten. Jedoch kann das Ohr mit mehr als bloß einem Ohrloch versehen werden. Insgesamt gibt es neun verschiedene Arten, sein Ohr mit Ohrlöchern und Piercings verzieren zu lassen. Zu den beliebtesten Ohrlocharten gehören die Ohrläppchen, der Helix, der Tragus und der Conch. Der Helix ist ein Piercing, der durch das Knorpelgewebe der Oberkante geschossen wird. Der Tragus wird durch den Knorpelfortsatz am Eingang des Gehörgangs geschossen und der Conch wird durch die Ohrmuschel geschossen.

Wie wird ein Ohrloch gestochen?

Heutzutage gibt es drei verschiedene Arten, um ein Ohrloch zu stechen. Die modernste Art ist das Ohrlochstechsystem, das auch in den meisten Fällen verwendet wird. In dieses Instrument wird eine sterile Kartusche eingesetzt, die je einen medizinischen Ohrstecker und einen Verschluss dafür enthält. Anschließend wird der Ohrstecker mit der Kraft der Hand durch das Ohrläppchen gedrückt und der Verschluss automatisch geschlossen. Die ersten Ohrringe bestehen meistens aus Chirurgenstahl, Titan oder Echtgold und müssen nickelabgabefrei sein. Diese Methode wird überwiegend von Juwelieren, Ärzten, Apotheken und Kosmetikstudios benutzt. Professionelle Piercer oder Tattoo-Studios nutzen jedoch oft eine Nadel, mit deren Hilfe der Schmuck in das Ohrloch eingefädelt wird. Diese Methode ist sowohl gewebeschonender als auch hygenischer und wird somit empfohlen.

Wo kann ich mein Ohrloch stechen lassen?

Da Berlin eine große Stadt ist, finden sich dort auch viele Piercer und andere Angebote zum Ohrlochstechen. Je nach dem, was der persönliche Wunsch ist, kann in Berlin neben Juwelieren auch ein Friseur die Ohrlöcher stechen. Jedoch müssen nach dem Stechen gewisse Regeln befolgt werden, damit das Ohrloch gut verheilen kann. Die Ohren und die Ohrringe müssen mindestens ein Mal am Tag mit einem speziellen Ohrloch-Pflegeprodukt gereinigt werden, um Keime zu entfernen. Außerdem sollte während der Heilphase von 6 Wochen der Kontakt mit Feuchtigkeit vermieden werden.