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Dolmetscher in Lichtenberg

Dolmetscher Berlin

Dolmetscher in Berlin leisten einen wertvollen Beitrag zur Verständigung. Und gerade in der deutschen Hauptstadt haben sie viel zu tun. Denn hier trifft sich die Welt. Und wo verschiedene Sprachen gesprochen werden, kommen Dolmetscher zum Einsatz – damit man sich untereinander versteht.

Die Globalisierung schreitet voran. Grenzen werden offener und das Internet macht die Welt immer kleiner. Doch Sprachbarrieren bleiben bestehen. Kommunikation ist wichtig – gerade im Wirtschaftsleben, in der Politik und in der Verwaltung. Aber auch bei privaten Anlässen mit internationalem Flair muss man sich verstehen. Dolmetscher sind dafür da, dass die Verständigung zwischen verschiedenen Muttersprachlern reibungslos klappt. Was viele nicht wissen: Dolmetschen und Übersetzen ist nicht dasselbe. Ein Dolmetscher übersetzt nicht, sondern überträgt das gesprochene Wort – ebenfalls mündlich – in die gewünschte Zielsprache. Er übersetzt nicht wie der Übersetzer geschriebene Sprache. Bewährte Dolmetscher in Berlin und Brandenburg helfen Menschen im Gespräch oder übertragen den Vortrag eines Redners. Besonders auf internationalen Konferenzen – ob in Ost-Berlin, West-Berlin oder Brandenburg – sind Dolmetscher sehr gefragt.

Die am häufigsten nachgefragten Sprachen, für die Dolmetscher gesucht werden, sind Englisch, Spanisch und Französisch. Dazu bekommen die TOP Dolmetscher in Berlin oft auch Aufträge, die die Übertragung von italienischer, russischer, chinesischer oder japanischer Sprache zum Gegenstand haben. Zuverlässige Dolmetscher in Berlin sind gefragte Dienstleister für anspruchsvolle Einsätze. Denn in der deutschen Hauptstadt finden jeden Tag Konferenzen, Meetings und Messen statt, an denen Gäste aus aller Welt teilnehmen. Die Botschaften aller Länder der Erde mit unterschiedlichen Sprachen sind in der Hauptstadt Deutschlands angesiedelt. Berlin als Zentrum der internationalen Politik in Deutschland käme ohne Dolmetscher gar nicht aus.

Aber Dolmetschen ist nicht gleich Dolmetschen. Denn es gibt verschiedene Arten, um das gesprochene Wort in eine andere Sprache (die sogenannte Zielsprache) zu übertragen. Die wichtigsten Dolmetscharten sind Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen und Verhandlungsdolmetschen. Aus dem Fernsehen kennt man das Simultandolmetschen. Alles, was der Redner sagt, wird nahezu sofort übertragen. Dabei sitzen auf großen Konferenzen in Berlin die Dolmetscher in schalldichten Kabinen. Ihre Übertragung wird über das Mikrofon in die Kopfhörer der Zuhörer gesendet. Meist sitzen in einer Kabine zwei oder drei Kollegen, die sich beim Dolmetschen abwechseln und gegenseitig unterstützen. Je größer und bedeutender eine Konferenz ist, umso mehr professionelle Dolmetscher werden in Teams tätig. Die besten Dolmetscher in Berlin und Brandenburg haben hier die Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Dabei gilt es nicht immer nur, wörtlich und korrekt zu übersetzen. Oft müssen auch für bestimmte Metaphern oder Sprichwörter Entsprechungen in der Zielsprache gefunden werden. Das ist nicht immer einfach – Profis kennen sich mit dieser Kunst jedoch aus.

Beim Konsekutivdolmetschen, das häufig auf Konferenzen in Berlin und Brandenburg eingesetzt wird, sitzt der Dolmetscher nicht in einer Kabine. Er steht oben auf der Bühne neben dem Redner. Er übersetzt nicht zeitgleich, sondern überträgt abschnittsweise. Wenn der Redner mit einem Teil seines Vortrags zu Ende ist, kommt der Dolmetscher ins Spiel. Dabei können die einzelnen Abschnitte einer Rede unterschiedlich lang sein. Besonders bei längeren Passagen verwenden Dolmetscher gern eine exklusive Notiztechnik, die vor allem aus Symbolen besteht. Diese Symbole setzen die Dolmetscher ein, weil die klassische Stenografie, die auf Silben basiert, für die Übertragung verschiedener Sprachen nicht immer geeignet ist. Konsekutivdolmetschen ist eine professionelle Tätigkeit, die nur von den besten Dolmetschern in Berlin und Brandenburg beherrscht wird.

Es ist klar, dass Konsekutivdolmetschen sehr zeitaufwendig ist. In der Regel nimmt das Konsekutivdolmetschen doppelt so viel Zeit in Anspruch wie das Simultandolmetschen. Ein weiterer Vorteil des Simultandolmetschens für die Zuhörer ist, dass sich diese während des Vortrags eines Redners aussuchen können, ob sie dem Dolmetscher über Kopfhörer oder dem Original-Vortrag folgen wollen. Eine besondere Form des Simultandolmetschens ist das Relaisdolmetschen: Hierbei handelt es sich um ein zweistufiges Vorgehen. Wenn der Redner beispielsweise eine seltene Sprache spricht, wird diese zunächst in eine Weltsprache übertragen. Diese Übertragung nehmen die übrigen Dolmetscher wiederum als Ausgang für ihre Übertragungen. Hier entsteht eine leichte Zeitverzögerung, die sich aufgrund der Professionalität der Dolmetscher jedoch kaum bemerkbar macht.

Bei internationalen Konferenzen in Ost-Berlin, West-Berlin und Brandenburg wird auch das Verhandlungsdolmetschen genutzt. Diese Art des Dolmetschens ist sehr informell. Sie eignet sich als effektive Verständigungshilfe bei Tischgesprächen, aber auch bei vertraulichen Gesprächen unter vier Augen, bei Empfängen, Stadtführungen und anderen Anlässen.

Englisch wird als Weltsprache von vielen Menschen verstanden und gesprochen. Doch oft geht es um Feinheiten und bestimmte Formulierungen, die in einer Fremdsprache schwer zu vermitteln sind. Deshalb sind Dolmetscher in Berlin und Brandenburg so wichtig für die internationale Verständigung. In Ost-Berlin und in West-Berlin sind viele Dolmetscher tätig, die oft auch für sehr seltene Sprachen eingesetzt werden. Dies wird auf längere Sicht auch so bleiben, denn trotz Fortschritten in der Technik ist die maschinelle Übertragung von gesprochener Sprache immer noch sehr fehleranfällig. Gleiches gilt für Übersetzungsprogramme.

Wer nach einem Dolmetscher in Berlin sucht, der besondere fachliche Fähigkeiten aufweist, wendet sich an einen vereidigten Dolmetscher, der vor Gerichten, Notaren und Behörden als Sprachmittler zugelassen ist. Vereidigte Dolmetscher sind staatlich geprüft. Neben der fachlichen Befähigung muss ein vereidigter Dolmetscher auch persönlich zuverlässig sein. Dies beweist er mit der Vorlage eines Führungszeugnisses. Das Führungszeugnis weist nach, dass der betreffende Dolmetscher persönlich geeignet ist, gewissenhaft vor Gericht zu dolmetschen. Die Vereidigung ist ein besonderes Qualitätsmerkmal für Dolmetscher in Ost-Berlin, West-Berlin und Brandenburg.

Jeder Dolmetscher, der vor Gericht tätig ist, muss einen Eid schwören, dessen Wortlaut sich aus § 189 des Gerichtsverfassungsgesetzes ergibt. Er muss bekräftigen, dass er „treu und gewissenhaft übertragen werde”. Es gibt für die Abgabe dieses Eides vor einem Gericht in Berlin oder Brandenburg zwei Möglichkeiten. Entweder legt der Dolmetscher diesen Eid vor dem Richter ab, der die Verhandlung leitet, oder er beruft sich auf einen bereits abgelegten Eid. Die Entschädigung für Dolmetscher ist im Justizentschädigungs- und -vergütungsgesetz geregelt. Selbstverständlich ist ein vereidigter Dolmetscher nicht nur vor Behörden und Gerichten tätig. Auch bei Tischgesprächen, Konferenzen und Führungen überträgt er gesprochene Sprache in die Zielsprache.

Es gibt auf der Erde über tausend Sprachen, die aktiv benutzt werden. In einer internationalen Metropole wie Berlin hört man auf den Straßen viele Sprachen, nicht nur Deutsch oder Englisch. Manche Sprachen sind inzwischen ausgestorben (zum Beispiel das Lateinische), andere werden kaum noch genutzt und drohen zu verschwinden. Dazu gehören zum Beispiel das Walisische und das Friesische. Solche Sprachen werden zum Teil staatlich gefördert. Die Abgrenzungen zwischen einzelnen Sprachen sind oft schwierig, manchmal handelt es sich nur um Dialekte einer anderen Sprache. Zweifellos sind Englisch, Französisch und Spanisch die wichtigsten Handelssprachen. Deutsch, Portugiesisch, Arabisch, Hindi und Russisch haben ebenfalls eine weite Verbreitung. Chinesisch wird weltweit immer wichtiger.

Ganz gleich, für welchen Zweck oder welche Sprache Sie einen Dolmetscher suchen – hier können Sie sich umsehen und finden bestimmt den richtigen Dienstleister. gewusst-wo für den Großraum Berlin bietet Ihnen eine Übersicht zuverlässiger Dolmetscher.

Lichtenberg - wer an diesen Bezirk denkt, hat oft die charakteristischen Plattenbauen aus DDR-Zeiten vor Augen. Gewiss ist Lichtenberg zu einem großen Teil von diesen Gebäuden geprägt. Aber der Bezirk ist vielschichtig. So besteht er aus zehn Ortsteilen, die große Unterschiede aufweisen. In der Reihenfolge ihrer amtlichen Nummerierung sind dies Friedrichsfelde, Karlshorst, Lichtenberg, Falkenberg, Malchow, Wartenberg, Neu-Hohenschönhausen, Alt-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und Rummelsburg. Der heutige Bezirk Lichtenberg hat seinen Ursprung in dem gleichnamigen Dorf, das im 13. Jahrhundert entstand. 1907 erhielt Lichtenberg das Stadtrecht, aber schon 13 Jahre später wurde die junge Stadt dem neu gegründeten Groß-Berlin zugeschlagen. Den Bezirk Lichtenberg in seiner heutigen Form gibt es erst seit 2001, als im Zuge einer Verwaltungsreform Berlin neu gegliedert wurde. Unter anderem verlor der Stadtbezirk Hohenschönhausen seine Eigenständigkeit und kam zu Lichtenberg.

Im Ortsteil Friedrichsfelde leben über 50.000 Einwohner - nur in Neu-Hohenschönhausen leben mehr Lichtenberger. Das Dorf Friedrichsfelde entstand am Anfang des 13. Jahrhunderts und hieß damals Rosenfelde. Den heutigen Namen bekam das Dorf im Jahr 1699 zu Ehren des Kurfürsten Friedrich III. Friedrichsfelde ist heute von vielgeschossigen Neubauten geprägt, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet wurden. Auch die erste deutsche Siedlung, die in Plattenbauweise fertiggestellt wurde, steht in Friedrichsfelde: die Splanemann-Siedlung. Aber es gibt hier auch historische Bauten. So sind im Ortskern von Alt-Friedrichsfelde einige ältere Bauwerke erhalten geblieben. Dazu gehört zum Beispiel die 1265 errichtete Dorfkirche Friedrichsfelde. Nach der vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie in den 1950er Jahren wieder aufgebaut.

Karlshorst entstand als Siedlung erst 1895. Damals wurden in der heutigen Lehndorffstraße die ersten Wohnhäuser errichtet: die Kolonie Karlshorst. Als im Jahr 1902 der Bahnhof Karlshorst eingeweiht wurde, avancierte die Villenkolonie schnell zu einem beliebten Wohnort. Denn das Naherholungsgebiet um den Müggelsee konnte für die Bewohner der Hauptstadt damals schnell erreicht werden. Karlshorst ist von historischer Bedeutung, denn hier wurde - im heutigen Gebäude des Deutsch-Russischen Museums - am 9. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht offiziell beendet. Zu DDR-Zeiten hatten viele Botschaften ihren Sitz in Karlshorst. Heute ist der Ortsteil ein gefragtes Wohngebiet in Berlin, denn seit 1994 fanden hier umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Wohnhäusern statt.

Den Ortsteil Lichtenberg nennt man zur Abgrenzung zur Bezeichnung des Bezirks oft Alt-Lichtenberg. Hier leben knapp 40.000 Menschen. Auch heute verbindet man mit dem Ortsteil den zweifelhaften Ruf des sogenannten Weitlingkiezes. Die Gebäude entlang der Weitlingstraße sind inzwischen jedoch zu einem großen Teil saniert worden. Der Ortsteil wird deshalb für viele Berliner auch als Wohnort immer attraktiver. Das Bild des Ortsteils Lichtenberg ist aber nach wie vor von Plattenbauten und Einfamilienhäusern geprägt.

Neu-Hohenschönhausen ist der größte Ortsteil des Bezirks Lichtenberg. Hier leben 54.000 Menschen in einem reinen Neubaugebiet, das zwischen 1984 und 1989 errichtet wurde. Neu-Hohenschönhausen ist in vier Ortsgebiete unterteilt: Mühlengrund (Flurnamenviertel), Ostseeviertel (Zingster Straße), Uckermärkisches Viertel (Vincent-van-Gogh-Straße) und Mecklenburger Viertel (Krummer Pfuhl). Obwohl oft abschätzig über die sogenannte Plattenbauweise geredet wird, sollte doch bedacht werden, dass für die meisten Bürger der DDR damals die Wohnungen in einem der Hochhäuser einen Fortschritt bedeuteten: Gab es hier doch Zentralheizungen sowie Bad und WC in der Wohnung. Das war für viele DDR-Bürger damals nicht selbstverständlich. Die Modernisierungen nach der Wende konnten im Jahr 1997 im Wesentlichen abgeschlossen werden.

Der Dorfkern von Hohenschönhausen liegt im heutigen Ortsteil Alt-Hohenschönhausen. Dieser Dorfkern steht heute komplett unter Denkmalschutz. Man findet hier Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser, die überwiegend aus den 1920er und 1930er Jahren stammen. Die Anbindung von Alt-Hohenschönhausen an den Öffentlichen Nahverkehr ist sehr gut: Innerhalb von 10 bis 15 Minuten ist man in der Innenstadt von Berlin.

Fennpfuhl grenzt südwestlich an Alt-Hohenschönhausen. Dieses Wohngebiet ist sehr dicht besiedelt. Nur der Ortsteil Friedenau im Bezirk Tempelhof-Schöneberg weist eine größere Zahl von Einwohnern pro Fläche aus. Fennpfuhl entstand als Wohngebiet in den 1970er und 1980er Jahren - die erste Plattenbausiedlung Ost-Berlins.

Der Ortsteil Rummelsburg hat kein eigentliches Zentrum. Die Victoriastadt im Nordwesten entstand vor etwa 100 Jahren. Anfang der 2000er Jahre wurde die Wasserstadt Rummelsburg errichtet. Die Wasserstadt ist eine sehr anspruchsvolle Wohngegend. Hier gibt es viel Grün und viel Wasser - gleichzeitig ist das Stadtzentrum schnell zu erreichen. Kein Wunder, dass die Wohnungen hier sehr begehrt sind. Entsprechend hoch sind die Preise für Mieten oder Wohneigentum.

In Falkenberg leben gut 1.500 Einwohner. Der Ortsteil liegt am nördlichen Rand der Stadt Berlin und grenzt an das Bundesland Brandenburg. Falkenberg entstand im 13. Jahrhundert und hat sich bis heute einen charmanten dörflichen Charakter bewahrt. Auch von den großen Wohnsiedlungen, die in den Jahren bis zum Fall der Berliner Mauer in der DDR errichtet wurden, wurde Falkenberg nicht betroffen. Die Berliner nutzen den Ortsteil gern als Naherholungsgebiet.

Malchow ist der kleinste Ortsteil des Bezirks. Hier leben nur 560 Einwohner auf 1,5 Quadratkilometern. Malchow ist ein ehemaliges Straßendorf. Diese Charakteristik ist bis heute erhalten. Malchow zeichnet sich vor allem durch seine schöne Lage im Grünen aus. Hier gibt es viele Kleingärten, und auch das Naherholungsgebiet rund um den Malchower See ist nicht weit. Die DDR-Pläne zum Bau einer Großsiedlung in Malchow wurden nie verwirklicht.

Auch Wartenberg gehört zu den drei kleinen Ortsteilen des Bezirks Lichtenberg. Wartenberg konnte sein ursprüngliches dörfliches Erscheinungsbild jedoch nur zum Teil behalten. Heute befinden sich in der Nähe des S-Bahnhofs Wartenberg einige Hochhäuser in der für Ost-Berlin typischen Plattenbauweise. Im Dorfkern sind dagegen noch einige alte Bauernhöfe erhalten. Der Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde im Jahr 2000 als Naherholungsgebiet gegründet.

Die historischen Dorfkerne Falkenberg, Malchow und Wartenberg finden sich heute in dem Wappen des Bezirks Lichtenberg wieder, und zwar als drei Ähren im unteren Teil. Diese sollen an Felder erinnern, die die Gegend um die drei Dörfer prägten. Über den Ähren ist ein Berg im Sonnenlicht abgebildet, der den Namen des Ortes symbolisiert. Als Krönung des Wappens dient der Berliner Bär in der Burg - ein deutlich sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit des Bezirks Lichtenberg zur Hauptstadt.