in 1 Bezirk Partnerportale Weitere Services

Ärzte für Allgemeinmedizin in Friedrichshain-Kreuzberg

Ärzte in Berlin

Jeder von uns war im Laufe seines Lebens schon mal beim Arzt. Ein Besuch dort kann auch vielen unterschiedlichen Gründen erfolgen, beispielsweise als eine Kontrolluntersuchung oder um sich einen Krankenschein zu holen. Jedoch gibt es auch schwerwiegendere Gründe, die einem Arztbesuch zugrunde liegen. Da unsere Körper so vielseitig und speziell sind, haben sich mit der Zeit viele verschiedene Spezialisierungen der Ärzte entwickelt. Heute kann also direkt der passende Arzt aufgesucht werden, sodass einem so schnell wie möglich geholfen wird.

Die verschiedenen Fachgebiete

Allgemeinmedizin

Der Allgemeinmediziner ist in der Regel unser Hausarzt, denn wir bei Krankheiten aufsuchen. Er ist unser erster Ansprechpartner, wenn wir uns nicht zu 100% gesund fühlen. Im Krankheitsfall stellt er seinen Patienten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, die beim Arbeitgeber einzureichen ist. Aber der Hausarzt kümmert sich auch um jegliche Impfungen und Blutabnahmen und -analysen. In Berlin gibt es in jedem Stadtteil mindestends einen Hausarzt, damit jeder Patient einen Ansprechpartmer in seiner Nähe hat. Wenn Sie noch keinen Hausarzt haben, finden Sie bestimmt im Berliner Bötzowviertel oder in Charlottenburg fündig.

Hals-, Nasen- und Ohrenärzte

Der Hals-, Nasen- und Ohrenarzt, kurz HNO, befasst sich mit Krankheiten im Bereich Hals, Nase und Ohren. Diese Körperteile sind gleichzeitig drei große Organsysteme, die besonders wichtig für uns sind. In den Organsystemen befinden sich auch die Mundhöhle, der Rachen, der Kehlkopf, die Nasennebenhöhlen, das Außen- und Innenohr und die Gefäß- und Nervenversorgung aller Organe. Im Gegensatz zum Hausarzt führt der HNO auch chirurgische Eingriffe durch. In Berlin gibt es auch zahlreiche Hals-, Nasen- und Ohrenärzte, die Ihnen gerne weiterhelfen. In Berlin-Steglitz und rund um den Kurfürstendamm haben zahlreiche HNO-Praxen ihren Sitz.

Neurologie

Neurologen befassen sich mit den Nerven in unserem Körper. Es gibt etwa 86 Milliarden Nerven, ohne die wir nicht denken können. Aus diesem Grund ist das Fachgebiet der Neurologie besonders wichtig, denn eine Erkrankung des Gehirns oder der Nerven kann sehr schlimme Folgen haben. Die zentralen Organe in diesem Fachgebiet sind das zentrale und das periphere Nervensystem. Das zentrale Nervensystem besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark und das periphere besteht aus allen anderen Nerven in unserem Körper. Für zahlreiche neurologische Krankheiten, wie Epilepsie oder Schlaganfälle, gibt es leider noch keine Heilung. Aber das Ziel der Neurologen besteht auch darin, eine Heilung für diese Krankheiten zu finden. Wenn Sie einen Neurologen in Berlin suchen, finden Sie ihn in Charlottenburg oder Halensee.

Kinder- und Jugendärzte

Kinder- und Jugendärzte sind besonders wichtig, da sie sich mit den anatomischen Besonderheiten von Kindern auskennen. Das ist besonders wichtig, wenn ein Kind geimpft wird, denn häufig haben Kinder Angst vor Spritzen. Ein guter Kinderarzt nimmt den Kindern die Angst und kümmert sich um sie. Die Kinderärzte begleiten die Kinder während sie aufwachsen und erkennen so alle körperliche, psychische oder psychosomatische Erkrankungen rechtzeitig und können diese behandeln. Um eine nahegelegene Anlaufstelle im Notfall zu sein, finden sich in fast jedem Berliner Stadtteil Kinderärzte. Besonders im Bezirk Mitte und in Wilhemsruh können Sie geeignete Kinderärzte finden.

Friedrichshain-Kreuzberg ist zwar der kleinste Bezirk in Berlin, er zeichnet sich aber durch eine hohe Bevölkerungsdichte aus. Denn Friedrichshain-Kreuzberg liegt zentral in der Hauptstadt. Fast dreihunderttausend Einwohner leben hier. Der Bezirk entstand im Zuge der Verwaltungsreform von 2001 und vereint die Szene-Viertel Ost- und Westberlins. Während schon vor der Maueröffnung Kreuzberg im Westen als alternatives Zentrum bekannt war, stand auch Friedrichshain in der DDR für ein buntes Leben, das nicht immer der vorgegebenen sozialistischen Linie entsprach.

Friedrichshain-Kreuzberg ist ein junger Bezirk Berlins, denn in keinem anderen Bezirk der Hauptstadt ist das Durchschnittsalter geringer. Wer ein vielfältiges Szene- und Kulturleben liebt, das von Offenheit und Toleranz geprägt ist, wird sich hier wohlfühlen. Friedrichshain-Kreuzberg ist auch ganz offiziell ein „Ort der Vielfalt”. Denn dieser Titel wurde dem Bezirk von der Bundesregierung im Jahr 2008 verliehen.

Friedrichshain war früher noch ein typisches Berliner Arbeiterviertel. Mietskasernen aus der Gründerzeit prägten das Bild. Heute sind diese Gebäude nur noch im Ostteil vorherrschend. Der Westen des Ortsteils wird von Plattenbauten aus der DDR-Zeit geprägt: Großsiedlungsbau mit hohen Gebäuden, aber auch vielen Grünflächen, schlangenförmige, längliche hohe Gebäude und Punkthochhäuser. Aber auch für die sozialistische neoklassizistische Architektur finden sich in Friedrichshain klassische Beispiele. Dafür steht insbesondere die eindrucksvolle Karl-Marx-Allee. Der Ortsteil Friedrichshain ist in drei Ortslagen aufgeteilt: Stralau, Oberbaum City und Boxhagen. Diese Ortslagen bilden jedoch keine Verwaltungseinheiten.

Im Norden von Friedrichshain ist der Volkspark gelegen. Auch die Uferbereiche der Spree im Süden weisen einige Grüngebiete auf, insbesondere die Halbinsel Stralau. Besonders auf der Stralauer Halbinsel ist die Nachfrage nach Wohnungen hoch, was die Mietpreise natürlich in die Höhe treibt. Sehenswürdigkeiten von Friedrichshain sind der Osthafen, das Frankfurter Tor und die East Side Gallery. Aber auch der Märchenbrunnen am Volkspark Friedrichshain zieht immer wieder Besucher an. Diese unter Denkmalschutz stehende Anlage wurde im Jahr 1913 eröffnet. Hier finden sich Skulpturen zu fast allen beliebten deutschen Märchen, zum Beispiel Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Dornröschen oder Aschenputtel. Geschichtsinteressierte besuchen oft den Friedhof der Märzgefallenen, der an die Opfer der Revolutionen von 1848 und 1918 erinnert.

„Kreuzberger Nächte sind lang” – dieser Hit aus den 1970er Jahren ist heute so wahr wie damals. Und das Lied erklingt auch heute noch gern zu vorgerückter Stunde in den Tanzlokalen dieses lebendigen Ortsteils in Berlin. Kreuzberg ist in – vor allem bei der jungen Generation. Die vielen Eckkneipen prägen auch heute noch das Bild des Ortsteils, obwohl auch hier viele Neubauten das Gesicht des Viertels zum Teil sehr verändert haben. Nach dem Fall der Mauer zogen große Teile der Szene nach Friedrichshain, heute kehren viele wieder zurück. Mit der Öffnung der Grenzen haben sich auch die Ortsteile angenähert, und die Unterschiede verschwinden immer mehr.

Der Ortsteil Kreuzberg besteht aus zwei Ortslagen. Das SO 36 (Südost 36, wobei die 36 für die damalige Postleitzahl steht) war bis 1989 von drei Seiten von der Mauer umgeben. Hier entwickelte sich in den 1970er und 1980er Jahren die klassische alternative Szene Westberlins. Zentrum des historischen SO 36 ist das Kottbusser Tor, das von einem Plattenbau aus den 1970er Jahren und einem Hochbahnhof geprägt ist. Die andere Ortslage, Kreuzberg 61, galt schon früher als eher intellektuell-bürgerlich. Seit 1994 findet hier jedes Jahr das Straßenfest „Kreuzberg jazzt!” statt, das auch über die Grenzen Berlins hinaus eine große Bekanntheit hat.

Auch für Shopping-Fans ist Kreuzberg eine interessante Adresse. Hier lässt es sich herrlich einmal anders einkaufen. Denn nach wie vor prägen kleinere Läden das Bild des Ortsteils, viele Galerien und kreative Modeläden sind hier ansässig. Die Vielfalt der Kulturen dieses Ortsteils von Berlin ist bekannt. Und auch die Freunde guten Essens finden hier viele Restaurants, die Speisen aus aller Herren Länder anbieten. Kreuzberg steht wie kaum ein anderer Ortsteil in Berlin für die multikulturelle Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

In Kreuzberg gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die kaum abschließend aufzuzählen sind. Dazu gehören unter anderem das Jüdische Museum in Berlin, das Willy-Brandt-Haus, das Deutsche Technikmuseum und die Ruine des Anhalter Bahnhofs. Am legendären Checkpoint Charlie befinden sich heute das Mauermuseum und eine Freilicht-Galerie, die an die Geschichte der Teilung Berlins erinnern. In den Zeiten der Teilung war der Checkpoint Charlie einer der wichtigsten Grenzkontrollpunkte und Übergänge zwischen West- und Ostberlin. Aber auch Grünanlagen finden sich in diesem Ortsteil. Im Görlitzer Park, Böcklerpark und Viktoriapark kann man herrlich von der Hektik der Großstadt entspannen.

Sowohl Friedrichshain als auch Kreuzberg sind Viertel, die von der sogenannten Gentrifizierung geprägt sind – mit allen Vorteilen und Nachteilen, die diese Entwicklung auch in anderen Städten prägt. Typische Szeneviertel, die früher von Studenten aufgrund der niedrigen Mietpreise bevorzugt wurden, werden heute von einkommensstarken Menschen nachgefragt. Die soziale Struktur solcher Stadtteile verändert sich. Ärmere Bevölkerungsgruppen wandern ab, weil diese sich die hohen Mietpreise nicht mehr leisten können. Auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist von diesem Trend betroffen. Zur Attraktivität von Friedrichshain-Kreuzberg tragen nicht zuletzt die vielen Gaststätten und Szenekneipen bei, die die Ortsteile sehr beliebt machen – unter anderem auch für Touristen, die im Nachtleben Vergnügung suchen. Die vielen Besucher von außerhalb tragen erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Ortsteile bei.

Wahrzeichen von Friedrichshain-Kreuzberg ist die Oberbaumbrücke, die sich über die Spree spannt und die beiden Ortsteile verbindet. Ein großer Teil der Brücke wurde 1945 zerstört. Nach dem Bau der Mauer diente die Brücke als Grenzübergang für Fußgänger. Die Instandsetzung der Brücke erfolgte nach der Wiedervereinigung, und seit 1992 erscheint das 1894 eröffnete Bauwerk in neuem Glanz – aber ganz wie früher. Heute ist die Oberbaumbrücke im Wappen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg verewigt. Sie ist ein Symbol für die Vereinigung der Ortsteile, der Stadt und letztlich auch Deutschlands. Trotzdem sagt man den Bewohnern von Friedrichshain und Kreuzberg einige Animositäten nach. So findet seit 1998 auf der Oberbaumbrücke jährlich eine nicht ganz ernst zu nehmende Demonstration statt, die als „Gemüseschlacht” zwischen Kreuzbergern und Friedrichshainern bekannt ist.

1 2 3 » Seite 1 von 3