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Container in Charlottenburg-Wilmersdorf

Container in Berlin

In einer Großstadt, wie Berlin, gibt es natürlich an jeder Ecke eine Baustelle. So kann es unter Umständen sogar zu Straßensperrungen kommen, weil riesige Container auf der Straße stehen. In denen wird häufig Bauschutt gesammelt, der auf der Baustelle entsteht. Aber in diesen Container können auch Maschinen oder andere sperrige Güter transportiert werden. Hauptsächlich werden Container wegen ihrer Größe auf Baustellen oder in der Schifffahrt verwendet. Jedoch gibt es auch kleine Container, die zum Sammeln von Abfällen bei einer Renovierung verwendet werden können. Aus diesem Grund gibt es einige Containerdienste in Berlin, die Container für private Zwecke vermieten. Diese gibt es in jeder Größe, sodass jeder Bedarf gedeckt ist.

Verschiedene Container-Arten in Berlin

Das Wort Container stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie zusammenhalten oder bewahren. In diesem Sinne ist ein Container also ein Behälter, der den Inhalt schützt und sicher transportiert. Besonders häufig werden Container in der Schifffahrt benutzt, um Waren über das Meer zu transportieren. In der Regel besteht jeder Container aus Metall und ist quaderförmig.

Der Standardcontainer

Dieser Container eignet sich besonders für trockenes Stück- und Sammelgut und auch für den Transport von sperrigen Gütern. Diese Art von Container werden auch ISO-Container genannt. Dieser Begriff spielt auf die verschiedenen Größen der Container an, die als ISO-Größen bezeichnet werden und so einfacher zu finden sind. Natürlich gibt es bei den Standardcontainer auch verschiedene Bauformen, manche verfügen beispielsweise über Türen oder über einen abnehmbaren Deckel.

Kühlcontainer

Der Kühlcontainer dient vor allem dem Transport von Lebensmitteln. Sie verfügen über ein eingebautes Kühlaggregat, das den Innenraum kühlt. Außerdem zieht der Container die kalte Luft von außen ins Innere und gibt gleichzeitig die warme Luft aus dem Innenraum ab. So entstehen konstant kühle Temperaturen, die die Lebensmittel länger frisch halten.

Der Abfallcontainer in Berlin

Container werden besonders häufig im Bereich der Abfallentsorgung verwendet, da die normalen Mülltonnen vom Volumen her eingeschränkt sind und viele Abfallarten dort nicht rein dürfen. Bei einer Renovierung oder Entrümpelung ist also ein Abfallcontainer essenziell, damit der Abfall gesammelt und im Anschluss fachgerecht entsorgt wird. Auf diese Weise wird Sperrmüll, Altholz oder Gartenabfälle gesammelt und später entsorgt. Der sogenannte Bigbag ist der kleinste Container, da er ein Volumen von 1 m³ fasst. In Berlin finden sich 120 verschiedene Containerdienste, bei denen Sie sich einen Container mieten können. Die meisten haben ihren Sitz in Berlin-Lichtenberg, Pankow oder Treptow-Köpenick.

Charlottenburg-Wilmersdorf - wer den Namen des vierten Berliner Bezirks hört, denkt unwillkürlich an den Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße. In diesen Straßen lag das Shopping-Zentrum West-Berlins zur Zeit der Teilung. Und auch heute noch finden sich im Herzen von Charlottenburg-Wilmersdorf Geschäfte für jeden Geldbeutel. Die „City-West” nimmt heute Zentrumsfunktionen für die ganze Hauptstadt wahr. Das Bild ist geprägt von Cafés, Bars und Restaurants rund um den Savignyplatz. Hier pulsiert das Leben, 24 Stunden lang.

Aber der Bezirk ist mehr als nur Shopping. Berlin-Charlottenburg steht natürlich auch für ein attraktives Kulturleben. Es gibt hier viele Theater, Museen, Opern und Kabaretts. Und wer kennt nicht das berühmte Berliner Olympiastadion, das immer wieder Zehntausende von Besuchern in den Bezirk Berlin-Charlottenburg lockt? Keine Frage: In Berlin-Charlottenburg kommt so schnell keine Langeweile auf. Denn in diesem Bezirk von Berlin ist immer etwas los. Aber auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Ein paar Zahlen zum Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf besteht aus sieben Ortsteilen: Charlottenburg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald, Westend, Charlottenburg-Nord und Halensee. Über 300.000 Menschen leben hier - mehr als in mancher deutschen Großstadt. Der Ausländeranteil ist relativ hoch und liegt bei fast 20 Prozent. Fast jeder Dritte hat einen Migrationshintergrund. Wegen der vorbildlichen Arbeit auf dem Gebiet der Vielfalt, Toleranz und Demokratie wurde dem Bezirk von der Bundesregierung im Jahr 2009 der Titel „Ort der Vielfalt” verliehen. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als bürgerlich, die Sozialstruktur ist vergleichsweise auf dem oberen Niveau. Viele Institutionen, die für ganz Berlin stehen, sind in Charlottenburg-Wilmersdorf angesiedelt: die Universität der Künste, die Technische Universität, die Deutsche Oper, das Messegelände mit dem Funkturm und das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC Berlin).

Die beiden namensgebenden Ortsteile sind Charlottenburg und Wilmersdorf. Charlottenburg war bis zum Jahr 1920 eine eigenständige Großstadt - eine traditionell reiche Gemeinde, die deutschlandweit das höchste Steueraufkommen hatte. Heute ist Charlottenburg von der City-West geprägt. Kennzeichnend für dieses stark frequentierte Gebiet im Ortsteil Charlottenburg ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In Charlottenburg ist auch der berühmte Bahnhof Zoologischer Garten (Bahnhof Zoo) angesiedelt. Charlottenburg ist aber auch ein Ortsteil zum Wohnen. Hier leben circa 125.000 Einwohner, die aus vielen Ländern stammen. Der hohe Anteil russischer Bewohner schlägt in dem scherzhaften Ortsteilnamen „Charlottengrad” nieder. Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten und bekannte Institutionen in Charlottenburg: Weltberühmt ist das Charlottenburger Schloss mit dem wunderschönen Schlossgarten, der jedes Jahr Tausende von Touristen anlockt. Auch die Universität der Künste, die Deutsche Oper und das Theater des Westens finden sich in Charlottenburg.

An der Straße Wilhelmsaue befindet sich der historische Kern von Wilmersdorf. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Wilmersdorf eine bedeutende deutsche Großstadt mit fast 140.000 Einwohnern. 1920 kam Wilmersdorf - wie auch Charlottenburg - zu Groß-Berlin und verlor seine Eigenständigkeit. Auffallend in Wilmersdorf ist der hohe Natur-Anteil. Fast die Hälfte der Fläche von Wilmersdorf wird von Wald und Wasser eingenommen. Wilmersdorf ist ein sehr wohlhabender Ortsteil - dies schlägt sich auch in den Miet- und Grundstückspreisen nieder. Sogar die alten Mietskasernen sehen hier - im Gegensatz zu anderen Ortsteilen Berlins - adrett und schick aus. Denn die Fassaden dieser Gebäude sind prunkvoll saniert und die Vorgärten gepflegt. Die einzelnen Wohnungen sind großzügig geschnitten und finden immer Abnehmer. Der Leerstand von Wohnungen ist in Wilmersdorf sehr gering.

Ganz im Gegensatz zu den beiden namensgebenden Ortsteilen von Charlottenburg-Wilmersdorf sind die fünf weiteren Ortsteile weniger einwohnerstark. So leben in Schmargendorf nur gut 20.000 Einwohner. Auffallend ist hier der eher kleinstädtische Charakter des Ortsteils, der besonders in der Breiten Straße und der Berkaer Straße deutlich wird. Ein schönes Beispiel für den Baustil der märkischen Backsteingotik ist das Rathaus Schmargendorf, das um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erbaut wurde. Mietwohnungen und auch Häuser sind in diesem Ortsteil durchaus bezahlbar - ganz im Gegensatz zu Halensee, dem kleinsten Ortsteil von Charlottenburg-Wilmersdorf. Auffallend sind die prunkvollen Villen in diesem Ortsteil. Grünanlagen machen Halensee zu einem attraktiven Wohngebiet für Familien mit guten Einkommensverhältnissen.

Übertroffen wird Halensee jedoch von Grunewald. Luxuriöse Villen aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende prägen das Bild der Gegend um die Königsallee. Ein großer Vorteil von Grunewald ist die einerseits abgeschiedene, ruhige Lage, die ein Entspannen vom stressigen Alltag der Großstadt ermöglicht. Andererseits ist die City jedoch in wenigen Minuten zu erreichen. Die Lage von Grunewald macht den Ortsteil vor allem für Gutverdienende attraktiv, die in der City von Berlin arbeiten. Und schon immer war Grunewald ein beliebter Wohnsitz für Prominente. Hier lebten zum Beispiel Romy Schneider, Ulrich Schamoni und Hildegard Knef.

Westend ist von der Einwohnerzahl her der drittgrößte Ortsteil von Charlottenburg-Wilmersdorf. Er wurde nach dem Londoner Stadtteil Westend benannt. Erst vor 150 Jahren begann die Bebauung dieses Ortsteils. Vorher war hier eine bewaldete Hochfläche, auf der lediglich einige Mühlen standen. Heute stehen hier viele bekannte Bauwerke, zum Beispiel der Funkturm auf dem Messegelände, das ICC Berlin und das Olympiastadion. Bekannt sind auch das Corbusierhaus und das Georg-Kolbe-Museum.

Charlottenburg-Nord besteht hauptsächlich aus Wohngebieten und Kleingärten. In Charlottenburg-Nord befindet sich ein Teil der Großsiedlung Siemensstadt, die mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Siemensstadt, an deren Konzeption unter anderem Walter Gropius beteiligt war, steht für die Architekturrichtung der Berliner Moderne. Charlottenburg-Nord gilt als gute, trotzdem preiswerte Wohnlage in Berlin. Hier leben viele durchschnittlich verdienende Familien. Der Volkspark Jungfernheide bietet die Gelegenheit, einmal so richtig von der Hektik des Großstadtlebens auszuspannen.

Charlottenburg-Wilmersdorf ist beliebt - nicht nur als Shopping-Adresse, sondern auch als attraktiver Ort zum Wohnen. Hier finden Menschen ein Zuhause, die eine ruhige und naturnahe Umgebung lieben, ohne von der City abgeschnitten zu sein. In diesem Bezirk der Hauptstadt gibt es für jeden etwas. Charlottenburg-Wilmersdorf ist nicht ohne Grund ein sehr beliebter Ortsteil - bei den Touristen wie bei den Berlinern selbst.